Bolero
Was Maurice Ravel ein «Experiment» nannte, gehört heute zu den beliebtesten und eingängigsten Stücken im Konzertsaal: Sein «Boléro» ist im Grunde ganz einfach aufgebaut, er besteht aus zwei sehr ähnlichen Melodien, die immer wiederholt werden. Der Rhythmus bleibt dabei die ganze Zeit gleich, er wird wie ein Motor von einer kleinen Trommel hervorgebracht. Was eintönig klingt, ist es jedoch nicht, denn durch immer neue Klangfarben und immer mehr Lautstärke verändert sich die Musik in jedem Augenblick, bis sie mit voller Wucht endet. Schumanns einziges Cellokonzert wurde zunächst missverstanden: zu introvertiert, zu wenig virtuos galt es vielen. Dabei wollte der Komponist gar kein brillantes «Effektkonzert» schreiben, sondern hat dem Cello eine poetische, innerliche Stimme geben. Cellisten wie Pablo Casals und später Mstislav Rostropovich machten das Werk berühmt, und heute ist es aus dem Repertoire der großen Konzertsäle nicht mehr wegzudenken.
Euer Abend, Schritt für Schritt
Alles in Laufnähe zum Veranstaltungsort. Zeiten sind gerechnet, nicht reserviert — im Planner wird daraus ein vollständiger Ablauf.
- 17:44DavorPlatzhirsch1 Min zu Fuß · 0.1 km
- 17:44DavorRistorante Enotria da Miri1 Min zu Fuß · 0.1 km
- 19:00HauptmomentBoleroKonzert · Kulturpalast · bis 21:30 Uhr
- 21:31DanachThe Shamrock1 Min zu Fuß · 0.1 km
- 21:32DanachSchlossbar2 Min zu Fuß · 0.1 km