Kirmes

Archäologisch-historische Präsentation zur Burg und Freiheit Elberfeld

Dienstag, 20. Oktober12:00 UhrBaustellen-Infobüro

Die kleine archäologisch-historische Ausstellung zur Burg und Freiheit Elberfeld im Baustelleninfobüro ist um mehrere Fundobjekte reicher. Im Mittelpunkt stehen Gefäßkeramiken aus dem Hochmittelalter (13. Jahrhundert) bis in die Moderne (19. bis 20. Jahrhundert). Die Baustellen in der Elberfelder Innenstadt und damit auch die archäologischen Ausgrabungen sind in den vergangenen Monaten weiter vorangeschritten. Dabei wurden zahlreiche weitere Fundobjekte aus der Geschichte Elberfelds entdeckt. Mehrere dieser Objekte sind im Baustelleninfobüro in der Schwanenstraße 33 zu besichtigen. Weberschiffchen und Tonpfeife Ergänzt werden diese Funde durch ein bearbeitetes Knochenobjekt, das vermutlich als Weberschiffchen diente, und durch eine Tonpfeife aus weißem Ton. Zusammen vermitteln die Objekte einen Einblick in das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner der Freiheit Elberfeld, der Siedlung, die sich seit dem 13. Jahrhundert rund um die Burg entwickelte. Zwei Fundobjekte, die ebenfalls für Elberfeld geplant waren, fehlen allerdings noch. Hierbei handelt es sich um zwei Tonfiguren aus weißem Pfeifenton, auch „Kruseler-Püppchen“ genannt. Diese Tonfigurinen zeigen zumeist Heilige oder andere sakrale Personen oder Symbole. Die beiden in Elberfeld gefundenen Tonfiguren datieren in das späte Mittelalter (14. bis 15. Jahrhundert). Heilige als Leihgabe im Rheinischen Solche Heiligenfiguren wurden in großer Zahl in Köln im Formenguss hergestellt und vor allem an Pilger verkauft. Die beiden Elberfelder Figuren wurden vermutlich von Gläubigen mitgebracht, die von Elberfeld aus nach Köln gepilgert waren. Gefunden wurde sie innerhalb der Grachten, also der Befestigungsgräben der Burg. Möglicherweise wurden die Heiligenfiguren hier entsorgt, als das Tal der Wupper im 16. Jahrhundert von der Reformation erfasst wurde. Die beiden Elberfelder Figuren sind noch nicht im Baustelleninfobüro zu sehen, da sie für die Sonderausstellung „Archäologie im Rheinland 2026“ im LVR-Landesmuseum in Bonn ausgewählt wurden. Dort werden sie für ein Jahr das kulturelle Erbe Elberfelds und der Region vertreten, bevor sie anschließend in Elberfeld ausgestellt werden.

Euer Abend, Schritt für Schritt

Alles in Laufnähe zum Veranstaltungsort. Zeiten sind gerechnet, nicht reserviert — im Planner wird daraus ein vollständiger Ablauf.

  1. 11:14
    Davor
    muluru - Museum Lunchroom Elberfeld
    1 Min zu Fuß · 0 km
  2. 11:14
    Davor
    Cafe Venezia
    1 Min zu Fuß · 0.1 km
  3. 12:00
    Hauptmoment
    Archäologisch-historische Präsentation zur Burg und Freiheit Elberfeld
    Kirmes · Baustellen-Infobüro
  4. 14:01
    Danach
    Classic Tea
    1 Min zu Fuß · 0.1 km
  5. 14:01
    Danach
    CHAY lavie
    1 Min zu Fuß · 0.1 km
Im Planner wird daraus ein vollständiger Ablauf — mit Wegen, Zeitfenstern und Varianten, die ihr in der Gruppe abstimmen könnt.