Was kann man in Chemnitz mit Kindern unternehmen? Ein Tagesablauf mit realistischen Zeitfenstern, Pausen und Wegen, die auch mit kurzen Beinen funktionieren.
3 durchgeplante Routen mit insgesamt 10 Stopps — von der Redaktion zusammengestellt und in der Reihenfolge aufgebaut, in der sie funktionieren.
Dieser Familientag im höchsten Ort Deutschlands verbindet Nervenkitzel und Erzgebirgs-Romantik: Mit Deutschlands ältester Schwebebahn geht es hinauf zum 1215 Meter hohen Fichtelberg, danach rasant über die Sommerrodelbahn zurück ins Tal. Nach einer Pause am Gipfel schnauft eine historische Dampfbahn durch Wälder und Wiesen – ein Erlebnis, das große und kleine Entdecker gleichermaßen begeistert.
Mit Deutschlands ältester Seilbahn (seit 1924) schwebt ihr in wenigen Minuten rund 300 Höhenmeter zum 1215 Meter hohen Gipfel hinauf – schon die Fahrt ist ein Riesenspaß. Oben öffnet sich der weite Blick über die Kämme des Erzgebirges, und an der Talstation saust die ganze Familie auf der Sommerrodelbahn ins Tal. Feste Schuhe und eine Jacke einpacken, denn oben am Gipfel weht ein frischer Wind.
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Fichtelberghaus am Gipfel1 Std. 15 Min.
Direkt oben am Gipfel lädt das frisch sanierte Fichtelberghaus zur Pause ein. Im Restaurant und in der urigen Erzgebirgsstubn kommen regionale Gerichte und hausgebackener Kuchen auf den Tisch – genau das Richtige für hungrige Kinder nach der Bergfahrt. Durch die großen Fenster schweift der Blick weit über die Wälder des Erzgebirges.
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Fichtelbergbahn – historische Dampfbahn2 Std.
Eine echte Schmalspurbahn mit schnaufender Dampflok fährt seit über 100 Jahren durch das Erzgebirge. Kinder winken dem Lokführer, riechen Kohle und Dampf und schauen aus dem Fenster auf Wälder und Wiesen. Kinderwagen passen in den Gepäckwagen, und am Bahnhof gibt es Toiletten mit Wickeltisch – so wird die Fahrt für die ganze Familie entspannt.
Erst geht es mit der Grubenbahn tief in den Berg: Im Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln entdecken Familien ein riesiges Wasserrad und Bergbaugeschichte zum Anfassen. Gleich nebenan zeigt der Frohnauer Hammer als ältestes Schmiedemuseum Deutschlands, wie schwere Hämmer das Eisen formen. Den Abschluss krönt der Pöhlberg mit Aussichtsturm, Wildgehege und weitem Blick über das Erzgebirge.
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Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln1 Std. 30 Min.
Mit Helm und Grubenbahn geht es auf einer 600 Meter langen Strecke in den historischen Silberbergwerk-Stollen. Unter Tage staunen die Kinder über ein neun Meter hohes Wasserrad und erfahren bei der Führung, wie früher Silber und Kobalt aus dem Berg geholt wurden. Ein echtes Untertage-Abenteuer, also warm anziehen, denn im Berg ist es das ganze Jahr kühl.
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Bergschmiede Markus Röhling1 Std.
Direkt am Besucherbergwerk lädt die Bergschmiede Markus Röhling als familienfreundliches Restaurant zur Stärkung ein: bodenständige erzgebirgische Küche, große Portionen und viel Platz für Kinder. Ideal, um sich nach der kühlen Grubentour im warmen Restaurant wieder aufzuwärmen.
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Frohnauer Hammer1 Std.
Im ältesten Schmiedemuseum Deutschlands dröhnt der große Schwanzhammer, den ein Wasserrad antreibt. Bei der Führung sehen die Kinder die Schauschmiede, das Herrenhaus und die Klöppelstube und erleben, wie hier vor mehr als 300 Jahren Eisen geschmiedet wurde. Ein kurzer, spannender Rundgang gleich neben dem Bergwerk.
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Aussichtsturm Pöhlberg1 Std. 30 Min.
Zum Abschluss geht es hinauf auf den 831 Meter hohen Tafelberg Pöhlberg. Vom 35 Meter hohen Aussichtsturm reicht der Rundblick weit über das Erzgebirge bis zum Fichtelberg. Am Fuß des Berges warten ein Wildgehege mit Rotwild und Damwild sowie die sechseckigen Basaltsäulen, die man Butterfässer nennt, auf neugierige Kinder.
Ein Tag für die ganze Familie im grünen Westen von Chemnitz: Im Wildgatter Oberrabenstein streifen Kinder auf 35 Hektar Wald an den Gehegen heimischer Tiere entlang, von Luchsen bis zu Wisenten. Danach lockt eine gemütliche Einkehr an den Felsendomen mit Biergarten und Schaubergwerk, bevor die kleinste mittelalterliche Burg Sachsens den Ausflug krönt. Kurze Wege, viel Natur und Tiere zum Staunen machen den Familientag rundum entspannt.
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Wildgatter Oberrabenstein2 Std.
Auf 35 Hektar Wald streifen Familien am Gehege-Rundweg entlang und entdecken heimische Tiere: Luchse, Wölfe, Wisente, Damwild und Eulen. Von den Aussichtskanzeln kommen schon die Kleinsten den Tieren ganz nah. Der Naturlehrpfad wird zur Entdeckungstour, und zwischen den Bäumen bleibt viel Platz zum Toben.
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Restaurant & Biergarten Felsendome Rabenstein1 Std. 15 Min.
Nur wenige Minuten vom Wildgatter lädt das Restaurant an den Felsendomen zur Mittagspause: eine deftige Küche und ein schattiger Biergarten mit großem Außengelände, wo Kinder nach dem Essen herumtollen. Wer mag, steigt danach ins unterirdische Schaubergwerk hinab und staunt über Tropfsteine und Grotten.
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Burg Rabenstein1 Std.
Zum Abschluss geht es hoch auf den Burgfelsen zur kleinsten mittelalterlichen Burg Sachsens. Kinder klettern durch das alte Gemäuer, steigen auf den Bergfried und blicken weit über den Rabensteiner Wald. Das kleine Burgmuseum zeigt die Ritterzeit zum Anfassen und macht Geschichte für die ganze Familie lebendig.