
Kulinarische Tagestour von der Printenbäckerei am Dom über den Wochenmarkt vor dem Rathaus bis zur Specialty-Coffee-Rösterei im Jakobsviertel. Mit vegetarisch-freundlichem Mittagsstopp im Studentenviertel und Aperitivo-Finale.
Kulinarische Tagestour von der Printenbäckerei am Dom über den Wochenmarkt vor dem Rathaus bis zur Specialty-Coffee-Rösterei im Jakobsviertel. Mit vegetarisch-freundlichem Mittagsstopp im Studentenviertel und Aperitivo-Finale.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Der Auftakt gelingt mit frischen Aachener Printen bei Nobis, einer Traditionsbäckerei, die es seit 1858 gibt. Zwischen dem Duft aus der Backstube und dem kurzen Weg nach draußen öffnet sich direkt der Blick auf den Dom. Ein stimmiger Start, bevor es in die Altstadt weitergeht.
Dienstags und donnerstags (7–14 Uhr) füllt sich der Markt vor dem historischen Rathaus mit Ständen, an denen regionaler Käse, Obst und Blumen probiert werden können. Die Atmosphäre passt ideal nach dem süßen Printenauftakt, weil hier das Alltagsleben der Stadt im Mittelpunkt steht. Samstags weicht der Markt auf den Münsterplatz aus.
Im Café van den Daele, Aachens ältestem Café seit 1890, sitzt man in Mauern von 1655 und taucht in eine sehr klassische Kaffeehausstimmung ein. Aufs Tablett gehören hier Reisfladen und hausgemachte Printen, die den Vormittag genussvoll abrunden. Nach dem Markt ist das ein ruhiger, passender Ort zum Ankommen.
Für den Mittagsstopp geht es ins Studentenviertel ins Café Kittel, das vegetarisch-freundlich ausgerichtet ist. Shakshuka, Quiches, Suppen und viele vegane Optionen sorgen für Abwechslung, gerade wenn nach den süßen und marktfrischen Eindrücken etwas Herzhaftes gefragt ist. Im Wintergarten sitzt es sich dabei angenehm entspannt.
Im Jakobsviertel wartet mit Kaffee Erhard eine Specialty-Coffee-Rösterei, die seit 2017 helle Röstungen vor Ort röstet und fachkundig ausschenkt. Nach dem Mittag bringt dieser Stopp den Fokus von Essen hin zur Kaffeekultur der Stadt. Hier lässt sich gut nachvollziehen, wie sorgfältig die Aromen herausgearbeitet werden.
Zum Finale führt die Route zurück in die Gasse am Dom zu Ghorban, wo ein mediterranes Aperitivo mit Antipasti und Wein den Tag ausklingen lässt. Nach Printen, Markt und Kaffee schließt dieser Stopp die Genusstour in genau dem Tempo, das zu einem langen Stadtbummel passt. Ein runder Schlusspunkt in domnaher Atmosphäre.

