
Selbst begehbare Nordrunde des Skulpturenpfads in Bielefeld-Sennestadt: rund zehn Kunstwerke im öffentlichen Raum entlang der zentralen Grünzüge – vom Startpunkt an der Hans-Ehrenberg-Schule über Reichowplatz und Sennestadthaus bis zu den Wasserskulpturen am Sennestadt- und Parkteich.
Selbst begehbare Nordrunde des Skulpturenpfads in Bielefeld-Sennestadt: rund zehn Kunstwerke im öffentlichen Raum entlang der zentralen Grünzüge – vom Startpunkt an der Hans-Ehrenberg-Schule über Reichowplatz und Sennestadthaus bis zu den Wasserskulpturen am Sennestadt- und Parkteich.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Rostige, mannshohe Stahlkugel von Jörg Bochow, 2002 direkt vor dem Eingang der Hans-Ehrenberg-Schule aufgestellt und offizieller Startpunkt der Nordrunde. Im Inneren hängt eine Glocke, die beim Anstoßen klingt – Besucher dürfen die Kugel bewusst berühren. Der lateinische Titel bedeutet sinngemäß "Geheimnis der Dinge".
Steinskulptur von Roland Zigan aus dem Jahr 2001 auf dem Vorplatz der Stadtteilbibliothek, nur wenige Schritte gegenüber der Schule. Ein steinerner Kopf ist zwischen zwei Büchern eingeklemmt und spielt so mit der Freude und der Bürde des Wissens – ein Motiv, das der Standort direkt aufgreift.
Dreiteilige Bronzearbeit des international renommierten Bildhauers Tony Cragg von 1997 auf dem Reichowplatz. Die geschwungenen, organisch wirkenden Formen zählen zu den bekanntesten Werken des Sennestädter Skulpturenbestands.
Figürliche Großplastik von Richard Heß aus dem Jahr 1982 am Sennestadtring. Das Werk greift die antike Sagengestalt des stiergestaltigen Minotaurus auf und kam über die Ausstellungsreihe "skulptur aktuell" nach Sennestadt.
Abstraktes Metallrelief des Berliner Bildhauers Bernhard Heiliger an der Fassade des Sennestadthauses. Die dynamisch bewegte Arbeit gehört zur bauzeitlichen Kunstausstattung des zentralen Bürger- und Kulturhauses am Lindemann-Platz.
Schmale, balancierende Figuren von Hubertus von der Goltz an exponierter Kante bzw. auf dem Dach des Sennestadthauses. Die Silhouetten scheinen hoch über den Passanten zu balancieren und machen das Motiv der Gratwanderung anschaulich.
Skulpturengruppe von Eg Witt am Eingang des Sennestadthauses, zu der Arbeiten mit Titeln wie Doppelkopf, Binnenzickzack und Binnenspirale gehören. Die geometrisch-verspielten Formen begleiten den Zugang zum Gebäude.
Ursprünglich mehrteilige Terrakotta-Gruppe von Peter Sommer aus den Jahren um 1978 bis 1981, die auf dem Sennestadtteich inszeniert ist. Die Figuren zwischen etwa 30 und 155 cm Höhe bilden ein "Strandstillleben" auf dem Wasser; Teile wurden wiederholt beschädigt und werden gepflegt.
Edelstahlfigur von Adolfo Siurana am Parkteich, die kopfüber auf der Wasseroberfläche zu stehen scheint. Wegen dieser Haltung wird sie von den Sennestädtern liebevoll "Der Taucher" genannt und bildet den Abschluss der Runde im zentralen Grünzug.