Bergbauwanderweg Bochum-Süd (GeoPark Ruhr)

Ein selbst begehbarer, mit Schlägel und Eisen markierter Themenweg durch den Bochumer Süden rund um Stiepel. Er verbindet Zeugnisse des frühen Steinkohlenbergbaus vom Lottental über den Kemnader See und den Leinpfad an der Ruhr bis zum ältesten erhaltenen Malakowturm des Ruhrgebiets. Diese Auswahl bündelt die wichtigsten benannten Stationen zu einem zusammenhängenden Fußweg.

Bergbauwanderweg Bochum-Süd (GeoPark Ruhr)
RedaktionBochumGanztägigSightseeingPartyZu Fuß
Bergbauwanderweg Bochum-Süd (GeoPark Ruhr)
Aktualisiert 18. Sept. 2026•11 Stops

Ein selbst begehbarer, mit Schlägel und Eisen markierter Themenweg durch den Bochumer Süden rund um Stiepel. Er verbindet Zeugnisse des frühen Steinkohlenbergbaus vom Lottental über den Kemnader See und den Leinpfad an der Ruhr bis zum ältesten erhaltenen Malakowturm des Ruhrgebiets. Diese Auswahl bündelt die wichtigsten benannten Stationen zu einem zusammenhängenden Fußweg.

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Stadt
Bochum
Dauer
Ganztägig
Start
Zeche Glücksburg – Maschinenhaus Schacht Anna
Profil
Zu Fuß

Ein selbst begehbarer, mit Schlägel und Eisen markierter Themenweg durch den Bochumer Süden rund um Stiepel. Er verbindet Zeugnisse des frühen Steinkohlenbergbaus vom Lottental über den Kemnader See und den Leinpfad an der Ruhr bis zum ältesten erhaltenen Malakowturm des Ruhrgebiets. Diese Auswahl bündelt die wichtigsten benannten Stationen zu einem zusammenhängenden Fußweg.

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Route & Karte
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Wege & Zeiten
Strecke: ~7.8 kmWege: ~89 MinAufenthalte: 2 h 42 MinGesamt: ~4 h 11 Min
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Stops

Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.

11 Stops
● Fixiert
Zeche Glücksburg – Maschinenhaus Schacht Anna
Stop 1
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Zeche Glücksburg – Maschinenhaus Schacht Anna

Das denkmalgeschützte Maschinenhaus von 1855/56 gehörte zum Schacht Anna der Zeche Glücksburg und markiert am Eichenweg den Ausgangspunkt des Rundwegs. Der Bau aus Ruhrsandstein wird heute zu Wohnzwecken genutzt und zählt zu den ältesten erhaltenen Bergbauzeugnissen im Bochumer Süden.

● Fixiert
Zeche Glücksburg – Stollenbetrieb
Stop 2
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Zeche Glücksburg – Stollenbetrieb

Im Lottental erinnert die Station an den frühen Stollenbergbau der Zeche Glücksburg, die hier schon im 18. Jahrhundert oberflächennahe Steinkohle abbaute. Über in den Hang getriebene Stollen wurden die Flöze erschlossen, bevor später der Tiefbau folgte.

● Fixiert
Zeche Julius Philipp Erbstolln
Stop 3
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Zeche Julius Philipp Erbstolln

Die Station markiert den Julius-Philipp-Erbstolln, einen frühen Stollen im Lottental. Erbstollen wie dieser wurden angelegt, um Grubenwasser abzuleiten und die geförderte Kohle talwärts in Richtung Ruhr zu befördern.

● Fixiert
Zeche Klosterbusch
Stop 4
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Zeche Klosterbusch

Die Zeche Klosterbusch baute im Lottental Steinkohle ab und gilt als einer der zentralen Einstiegspunkte des Wegs. Von hier lässt sich der Weg auch verkürzt in Richtung Kemnader See begehen.

● Fixiert
Stollenbetrieb Hagensieperbank
Stop 5
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Stollenbetrieb Hagensieperbank

Der Stollenbetrieb Hagensieperbank steht für den kleinteiligen Stollenbergbau, der die Hänge des Lottentals durchzog. Die Station ordnet die Anlage in die Entwicklung des Reviers vom Stollen- zum Tiefbau ein.

● Fixiert
Zeche Vereinigte Gibraltar Erbstollen
Stop 6
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Zeche Vereinigte Gibraltar Erbstollen

Am Ufer des Kemnader Sees liegt die Zeche Vereinigte Gibraltar Erbstollen, deren Stollenmundloch bis heute erhalten ist. Der ab 1830 rund zwei Kilometer weit vorgetriebene Erbstollen transportierte Kohle zur Ruhr und entwässerte die Grubenbaue; die Zeche wurde 1883 stillgelegt.

● Fixiert
Kohlenniederlage der Stollenzeche Schiffsruder
Stop 7
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Kohlenniederlage der Stollenzeche Schiffsruder

Am Leinpfad nahe der Kemnader Brücke lag die Kohlenniederlage der Stollenzeche Schiffsruder. Von solchen Niederlagen wurde die Kohle auf Ruhrnachen verladen, die den Fluss als frühe Transportader nutzten.

↔ Anpassbar
Blankensteiner Ruhrschleuse
Stop 8
Pflicht
15 Min
↔ Food
Blankensteiner Ruhrschleuse

Die Schleuse bei Blankenstein entstand im 18. Jahrhundert für die schiffbar gemachte Ruhr, über die Kohle aus dem südlichen Revier abtransportiert wurde. Sie zeugt vom Ausbau des Flusses zur wichtigsten Wasserstraße des frühen Kohlenhandels.

Dieser Stop kann bei der Personalisierung gegen passendere Restaurants oder Food-Optionen ausgetauscht werden.
● Fixiert
Zeche Vereinigte Pfingstblume (Zechenhaus)
Stop 9
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Zeche Vereinigte Pfingstblume (Zechenhaus)

Das 1857 errichtete Zechenhaus der Zeche Vereinigte Pfingstblume steht an der Brockhauser Straße zwischen Dorfkirche und Kosterbrücke. Nach der Stilllegung der Zeche verfiel es und wurde ab 2004 vom Stiepeler Verein für Heimatforschung restauriert; heute dient es dem Verein als Begegnungsstätte.

● Fixiert
Stiepeler Dorfkirche
Stop 10
Pflicht
15 Min
● Fixiert
Stiepeler Dorfkirche

Die Stiepeler Dorfkirche geht auf eine Gründung von 1008 zurück und zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken Bochums. Sie liegt direkt am Wegverlauf und bildet den historischen Ortskern des alten Dorfs Stiepel.

● Fixiert
Malakowturm der Zeche Brockhauser Tiefbau
Stop 11
Pflicht
12 Min
● Fixiert
Malakowturm der Zeche Brockhauser Tiefbau

Der 1874/75 errichtete Malakowturm der Zeche Brockhauser Tiefbau ist der einzige erhaltene Malakowturm dieser Bauart im Ruhrgebiet, mit Eckquaderung aus Ruhrsandstein. Über den massiven Turm wurde der Förderschacht bedient; er steht seit 1979 unter Denkmalschutz und erhielt 2015 ein neues Dach.

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