
Selbst begehbarer Rundgang durch die Bremer Altstadt: Rund 2.000 in den Boden eingelassene Messingnägel führen auf etwa 1,5 Kilometern zu den großen Wahrzeichen zwischen Marktplatz, Weserufer und Schnoor. Start und Ziel liegen an der Ecke Unser Lieben Frauen Kirchhof/Obernstraße; die Reihenfolge folgt einem geschlossenen Fußweg vorbei an UNESCO-Welterbe, Backsteingassen und den berühmten Stadtmusikanten.
Selbst begehbarer Rundgang durch die Bremer Altstadt: Rund 2.000 in den Boden eingelassene Messingnägel führen auf etwa 1,5 Kilometern zu den großen Wahrzeichen zwischen Marktplatz, Weserufer und Schnoor. Start und Ziel liegen an der Ecke Unser Lieben Frauen Kirchhof/Obernstraße; die Reihenfolge folgt einem geschlossenen Fußweg vorbei an UNESCO-Welterbe, Backsteingassen und den berühmten Stadtmusikanten.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Nach dem Dom die zweitälteste Kirche Bremens und einst erste Pfarrkirche außerhalb des Dombezirks. Der Backsteinbau steht nordwestlich des Marktplatzes; an der benachbarten Ecke Unser Lieben Frauen Kirchhof/Obernstraße beginnt und endet der genagelte Rundgang.
Das repräsentative Herz der Altstadt, gesäumt von Rathaus, Roland, Schütting und Bürgerschaft. Der Platz gilt als einer der schönsten Marktplätze Europas; ein in den Boden eingelassenes Hanseatenkreuz markiert seine historische Mitte.
Das Alte Rathaus aus dem frühen 15. Jahrhundert erhielt um 1610 seine berühmte Fassade der Weserrenaissance. Seit 2004 gehört es gemeinsam mit dem Roland zum UNESCO-Welterbe und ist bis heute Amtssitz von Senat und Bürgermeister.
Die über fünf Meter hohe Steinfigur von 1404 steht für die Markt- und Freiheitsrechte der Stadt. Der Roland blickt zum Dom und zählt seit 2004 zusammen mit dem Rathaus zum UNESCO-Welterbe.
In diesem modernen Bau von 1966 tagt das Landesparlament der Freien Hansestadt Bremen an der Ostseite des Marktplatzes. Die offene, transparente Architektur setzt bewusst einen Kontrast zu den historischen Nachbargebäuden.
Das Gildehaus der Kaufleute aus dem 16. Jahrhundert steht an der Südseite des Marktes, gegenüber dem Rathaus. Seit 1849 ist es Sitz der Bremer Handelskammer und ein Sinnbild des hanseatischen Handels.
Die nur rund 100 Meter lange Gasse wurde in den 1920er-Jahren vom Kaffeekaufmann Ludwig Roselius im Stil des Backsteinexpressionismus umgestaltet. Sie verbindet den Marktplatz mit der Weser und beherbergt Museen, Handwerk und ein Glockenspiel.
Die spätgotische Backsteinkirche direkt an der Weser wurde erstmals 1229 erwähnt. Ihr über 60 Meter hoher, asymmetrisch gesetzter Turm prägt die Uferfront der Altstadt.
Der Schiffsanleger an der Weser unterhalb der Martinikirche ist Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten und Ausflugsschiffe. Von hier reicht der Blick über den Fluss zur gegenüberliegenden Neustadt.
Die Uferpromenade entlang der Weser war über Jahrhunderte Bremens erster Hafen und Umschlagplatz. Heute reihen sich hier Gastronomie und Ausflugsschiffe; der Name erinnert an die einst eingeschlagenen Uferpfähle.
Das Schnoorviertel ist das älteste erhaltene Wohnquartier Bremens mit engen Gassen und kleinen Häusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Der Name geht auf das Seiler- und Schnurhandwerk zurück; heute prägen Galerien, Handwerk und Cafés die schmalen Wege.
Der über 1.200 Jahre alte Dom mit seinen beiden markanten Türmen ist die bedeutendste Kirche der Stadt. Im Bleikeller sind mumifizierte Leichname zu sehen, vom Südturm öffnet sich ein weiter Blick über die Altstadt.
Die Bronzefiguren von Esel, Hund, Katze und Hahn stehen an der Westseite des Rathauses. Sie erinnern an das Grimm'sche Märchen; wer die beiden Vorderbeine des Esels umfasst, dem soll Glück beschieden sein.