
Ein rund 4 km langer, selbst begehbarer Kulturweg durch Essens Innenstadt und Südviertel: 372 blau leuchtende Glaspflastersteine führen vom Museum Folkwang im Süden bis zur Marktkirche im Norden an den wichtigsten Kunst- und Kulturorten der Stadt vorbei.
Ein rund 4 km langer, selbst begehbarer Kulturweg durch Essens Innenstadt und Südviertel: 372 blau leuchtende Glaspflastersteine führen vom Museum Folkwang im Süden bis zur Marktkirche im Norden an den wichtigsten Kunst- und Kulturorten der Stadt vorbei.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Südlicher Ausgangspunkt des Kulturpfads und international bedeutendes Kunstmuseum mit Schwerpunkt auf Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts, Fotografie und Grafik. Der lichte Neubau stammt vom Architekten David Chipperfield und wurde 2010 eröffnet. Von hier führt die Reihe blauer Glaspflastersteine Richtung Innenstadt.
Geisteswissenschaftliches Forschungsinstitut nahe der Folkwang-Brücke, untergebracht in einer historischen Villa. Es arbeitet zu kulturwissenschaftlichen Fragestellungen und bildet eine der südlichen Stationen des Pfads im Übergang vom Museumsviertel zum Südviertel.
Evangelische Kirche im Südviertel, 1909 im neuromanischen Stil nach Plänen von Franz Schwechten geweiht und seit 1986 denkmalgeschützt. Neben Gottesdiensten dient sie regelmäßig als Ort für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen.
Konzerthaus im historischen Saalbau am südlichen Rand des Stadtgartens. Nach einer umfassenden Sanierung wurde das Haus 2004 als Philharmonie wiedereröffnet; der Große Saal gilt wegen seiner Akustik als einer der besten Konzertsäle Deutschlands.
Innerstädtische Parkanlage zwischen Huyssenallee und den Theaterbauten. Entlang des Kulturpfads stehen hier mehrere Kunstwerke im öffentlichen Raum; der Park verbindet den Saalbau mit dem Aalto-Theater und dem Opernplatz.
Opern- und Balletthaus nach einem Entwurf des finnischen Architekten Alvar Aalto, das erst 1988 und damit lange nach seinem Tod eröffnet wurde. Der geschwungene, helle Bau am Opernplatz zählt zu den markantesten Theaterbauten der Nachkriegsmoderne.
Rund 127 Meter hohes Bürohochhaus am Opernplatz, 1997 fertiggestellt und lange Zeit das höchste Gebäude Essens. Der schlanke, gläserne Zylinder ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Innenstadt.
Einer der größten erhaltenen Synagogenbauten Mitteleuropas, 1913 eingeweiht und in der NS-Zeit 1938 geschändet und ausgebrannt. Heute ist das monumentale Gebäude als „Haus jüdischer Kultur" ein Lern- und Gedenkort mit Dauerausstellung.
Traditionsreiches Filmtheater an der Kettwiger Straße, 1928 eröffnet und mit über 1.200 Plätzen der größte Kinosaal Deutschlands. Der denkmalgeschützte Bau ist bis heute ein bekannter Ort für Filmpremieren.
Ältestes Theatergebäude der Stadt, 1892 eröffnet und benannt nach dem Stifter, dem Industriellen Friedrich Grillo. Es ist heute die Hauptspielstätte des Schauspiels Essen am zentralen Theaterplatz.
Katholische Bischofskirche und Wahrzeichen am Burgplatz mit Ursprüngen im 9. Jahrhundert. Berühmt ist die Goldene Madonna, die als älteste erhaltene vollplastische Marienfigur des Abendlandes gilt; der zugehörige Domschatz zählt zu den bedeutendsten Kirchenschätzen Deutschlands.
Zentrale Weiterbildungseinrichtung der Stadt direkt neben dem Dom am Burgplatz. Als Ort der Bildung und Begegnung steht sie exemplarisch für das kulturelle Leben in der Essener Innenstadt.
Nördlicher Endpunkt des Kulturpfads am Markt und älteste evangelische Kirche der Essener Innenstadt. Von hier ging 1563 die Reformation in Essen aus; die ursprünglich romanische, später spätgotische Hallenkirche wurde nach schweren Kriegsschäden wiederaufgebaut.