
Ein begehbarer Auswahl-Rundgang durch den Frankfurter Stadtwald zu den zugänglichsten Objekten der Komischen Kunst im GrünGürtel: Holzfiguren und satirische Skulpturen der Neuen Frankfurter Schule (vor allem F. K. Waechter und Robert Gernhardt) rund um Jacobiweiher, StadtWaldHaus und Tiroler Weiher, ergänzt um Aussichtsturm und traditionsreiche Waldgaststätte. Etwa 10 bis 12 Kilometer entlang des GrünGürtel-Rundwanderwegs von Sachsenhausen bis in die Schwanheimer Wiesen.
Ein begehbarer Auswahl-Rundgang durch den Frankfurter Stadtwald zu den zugänglichsten Objekten der Komischen Kunst im GrünGürtel: Holzfiguren und satirische Skulpturen der Neuen Frankfurter Schule (vor allem F. K. Waechter und Robert Gernhardt) rund um Jacobiweiher, StadtWaldHaus und Tiroler Weiher, ergänzt um Aussichtsturm und traditionsreiche Waldgaststätte. Etwa 10 bis 12 Kilometer entlang des GrünGürtel-Rundwanderwegs von Sachsenhausen bis in die Schwanheimer Wiesen.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Der vollständig aus Holz gebaute, rund 43 Meter hohe Aussichtsturm steht am nördlichen Rand des Frankfurter Stadtwalds. Nach einem Brand 2017 wurde er wiederaufgebaut; von der Plattform reicht der Blick weit über die Stadt. Am Fuß liegen ein Waldspielpark und eine Gaststätte, was den Turm zu einem guten Startpunkt für den Weg in den Wald macht.
Die traditionsreiche Waldgaststätte an der gleichnamigen Straßenbahn-Endhaltestelle ist seit über hundert Jahren ein bekanntes Ausflugsziel mitten im Stadtwald. Sie bildet den bequemen Einstieg in den Rundgang, denn von hier sind die meisten Kunst-Objekte zu Fuß erreichbar.
Das hölzerne Objekt nach einer Zeichnung von F. K. Waechter zeigt einen überdimensionalen Specht und steht an der Oberschweinstiegschneise im Oberwald. Nach einer mutwilligen Zerstörung wurde die Figur 2018 neu aufgestellt und gehört zur Reihe der Komischen Kunst im GrünGürtel.
Der Pinkelbaum am Ufer des Jacobiweihers geht auf eine Zeichnung F. K. Waechters zurück und verleiht einem Baum menschliche Züge. Der von altem Buchenwald umgebene Weiher zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Stadtwald; ein Rundweg führt am Ufer an mehreren Objekten der Reihe vorbei.
Hoch in einem Baum am Südufer des Jacobiweihers sitzt die Eule im Norwegerpullover, ebenfalls nach einer Vorlage von F. K. Waechter. Sie liegt nur wenige Gehminuten vom Pinkelbaum entfernt am selben Weiher und ist eines der bekanntesten Motive der Reihe.
Das StadtWaldHaus ist ein Wald- und Naturinformationszentrum des städtischen Forstamts mit Ausstellung, Waldladen und Freigelände. Es liegt an der Kuhpfad-/Isenburger Schneise und ist ein guter Rast- und Orientierungspunkt auf dem Weg zwischen Jacobiweiher und Tiroler Weiher.
Unweit des StadtWaldHauses an der Kuhpfadschneise steht der König der Eichhörnchen, ein Holzobjekt der Komischen Kunst nach einer Zeichnung F. K. Waechters. Es ist seit 2007 an diesem Standort zu finden und lässt sich gut mit einem Besuch des Waldhauses verbinden.
Am Tiroler Weiher im westlichen Stadtwald stehen die Jupitersäule und die sogenannten Tiroler Tiere, satirische Objekte aus dem Umfeld der Neuen Frankfurter Schule (Robert Gernhardt). Der Weiher liegt nahe dem Stadionbad und markiert den Übergang in den weiter südwestlich gelegenen Waldabschnitt.
Die Monsterkinder an der Lichtetalschneise sind hölzerne Figuren nach einer Zeichnung F. K. Waechters, versteckt im alten Eichen- und Kiefernwald von Schwanheim. Sie liegen an der ersten Etappe des GrünGürtel-Rundwanderwegs und lassen sich gut auf dem Weg zu den Schwanheimer Wiesen entdecken.
Der Struwwelpeterbaum an der Diezelschneise in den Schwanheimer Wiesen ist ein Baumobjekt nach F. K. Waechter und spielt auf die berühmte Frankfurter Kinderbuchfigur an. Die weiten Wiesen nahe dem Main bilden den südwestlichen Abschluss des Rundgangs; die Straßenbahnlinie 12 (Endhaltestelle Rheinlandstraße) liegt in der Nähe.