
Selbst begehbarer Kunstpfad von rund 4 km durch Hagens Zentrum: vom Glasgemälde von Jan Thorn Prikker am Hauptbahnhof über die Fassade des Stadttheaters durch Volks- und Volmepark bis zur „Großen Knienden" von Margret Dorn-Malin. Teil 1 des mehrteiligen Rundgangs von Kulturraum NRW mit Werken von Milly Steger, Jan Thorn Prikker und weiteren Bildhauern des 20. Jahrhunderts.
Selbst begehbarer Kunstpfad von rund 4 km durch Hagens Zentrum: vom Glasgemälde von Jan Thorn Prikker am Hauptbahnhof über die Fassade des Stadttheaters durch Volks- und Volmepark bis zur „Großen Knienden" von Margret Dorn-Malin. Teil 1 des mehrteiligen Rundgangs von Kulturraum NRW mit Werken von Milly Steger, Jan Thorn Prikker und weiteren Bildhauern des 20. Jahrhunderts.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Am Ausgang zur Innenstadt empfängt ein großflächiges Glasgemälde von Jan Thorn Prikker aus dem Jahr 1911 die Reisenden. Das Werk gilt als frühes Zeugnis der Hagener Reformkunst und bildet den Auftakt des Rundgangs.
Auf dem Platz zwischen Bahnhof und Busbahnhof steht die 1968 geschaffene, abstrakte Plastik von Waldemar Wien. Sie markiert den Übergang von der Bahnhofszone in Richtung Innenstadt.
An der Fassade des 1911 eröffneten Stadttheaters sind vier weibliche Steinfiguren von Milly Steger angebracht. Steger gehörte zu den ersten Bildhauerinnen, die einen derart prominenten öffentlichen Auftrag im Stadtraum erhielt.
Nahe dem Eingang zum Volkspark steht Milly Stegers Bronze „Sitzender Schmied" von 1913. Sie zeigt die für Steger typische kräftige, kantige Figurenauffassung.
Im Volkspark bildet der Brunnen „Vogelschwarm" von Ulrich Westerfrölke aus dem Jahr 2001 einen Ruhepunkt. Die Wassergestaltung verbindet Skulptur und Parkatmosphäre.
In der Nähe des Wasserspiels im Volkspark sitzt Heinrich Holthaus' Figur „Sitzender Junge" von 1957/58. Die ruhige Kinderdarstellung ist typisch für die figürliche Bildhauerei der Nachkriegszeit im öffentlichen Raum.
An der nördlichen Ecke des Volksparks steht Ursula Querners „Eselreiter" von 1956. Die verspielte Gruppe aus Reiter und Tier ist ein beliebtes Motiv des Parks.
Jenseits der Körnerstraße im Volmepark findet sich Karel Niestraths Gruppe „Mutter mit Kind" von 1950. Das Motiv steht in der Tradition figürlicher Nachkriegsplastik.
Auf einer Brücke über die Volme steht die 2005 aufgestellte Figur „Buttje" von Pjotr Aronowitsch Fischman. Sie begleitet den Weg zwischen den Parkteilen entlang des Flusses.
Näher am Flussufer, zwischen den Bäumen des Volmeparks, steht Ivo Beuckers „Kniende" von 1938. Die stille Aktfigur zählt zu den älteren Arbeiten des Rundgangs.
In der Grünfläche an der Badstraße neben dem Ricarda-Huch-Gymnasium steht Margret Dorn-Malins „Die große Kniende" von 1929. Sie bildet den Abschluss des ersten Teils des Skulpturenrundgangs.