Selbst begehbarer Rundgang durch die Innenstadt (Bezirk Mitte) entlang der fest installierten Stelen zur Stadtgeschichte, einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Hamm und des Hammer Geschichtsvereins. Elf zentrale Stationen führen vom Bahnhofsquartier über den Marktplatz mit Pauluskirche und Stunikenhaus bis zu den historischen Ringanlagen am Ostring. An jeder Stele erschließen QR-Codes weiterführende Informationen.
Selbst begehbarer Rundgang durch die Innenstadt (Bezirk Mitte) entlang der fest installierten Stelen zur Stadtgeschichte, einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Hamm und des Hammer Geschichtsvereins. Elf zentrale Stationen führen vom Bahnhofsquartier über den Marktplatz mit Pauluskirche und Stunikenhaus bis zu den historischen Ringanlagen am Ostring. An jeder Stele erschließen QR-Codes weiterführende Informationen.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Der Vorplatz des Hammer Hauptbahnhofs ist seit jeher das Verkehrs- und Eingangstor der Stadt und wurde um 2000/2001 neu gestaltet. Die Stele zeichnet nach, wie sich der Bahnhofsbereich vom Gruenderzeit-Knotenpunkt zum heutigen Stadtquartier gewandelt hat. Als zentraler Ankunftsort ist der Platz ein logischer Startpunkt des Rundgangs.
Das 2010 eroeffnete Heinrich-von-Kleist-Forum am Platz der Deutschen Einheit buendelt Volkshochschule, Stadtbuecherei und Hochschulnutzung unter einem Dach, unmittelbar neben Bahnhof und Fussgaengerzone. Die Stele wuerdigt die lange Tradition der Erwachsenenbildung in Hamm und den Gedanken, Bildung allen zugaenglich zu machen.
Der Viktoriaplatz im westlichen Teil der Innenstadt wurde um 1890 angelegt und diente ab 1894 als Marktplatz mit geschlossener Randbebauung. Heute ist er ein neu gestalteter Quartiersplatz; die beidseitig beschriftete Stele erlaeutert seine Rolle in der Stadtentwicklung des Hammer Westens.
An der Martin-Luther-Strasse stand die 1868 eingeweihte Synagoge mit juedischer Schule, die in der Pogromnacht 1938 zerstoert wurde. Seit 2003 erinnert hier eine Gedenkstaette auf den Fundamenten des Gebaeudes an das juedische Leben in Hamm und dessen Vernichtung. Die Stele ordnet den Ort geschichtlich ein.
Die Pauluskirche am Marktplatz ist das aelteste Baudenkmal Hamms und geht in Teilen auf ueber 700 Jahre zurueck; bis 1912 hiess sie Grosse Kirche beziehungsweise St.-Georgs-Kirche. Nach dem Stadtbrand von 1741 und den Luftangriffen 1944 wurde sie mehrfach wiederaufgebaut. Die Stelen an diesem Standort behandeln die Kirche selbst und die Reformation in Hamm.
An der Ecke Gutenbergstrasse/Koenigstrasse informiert die 2016 aufgestellte Stele ueber die Geschichte der Freimaurerei in Hamm. Sie beleuchtet Gruendung und Wirken der oertlichen Loge als Teil des buergerlichen Vereinslebens der Stadt.
Das barocke Stunikenhaus wurde vom Kaufmann Johann Bernhard Stuniken nach dem Vorbild norddeutscher Kaufmannshaeuser errichtet und ueberstand sowohl die Stadtbraende des 18. Jahrhunderts als auch die Zerstoerungen des Zweiten Weltkriegs. Es zaehlt zu den wenigen erhaltenen Barockbauten der Stadt und beherbergt heute kulturelle Einrichtungen. Die zugehoerige Stele wurde 2024 aufgestellt.
Der Musikpavillon in den Ringanlagen am Ostring bildet zusammen mit Baerenbrunnen und Gruenflaeche das denkmalgeschuetzte Gartendenkmal Ostring. Die 2014 anlaesslich des Ringfests errichtete Stele gehoert zu den ersten des Projekts und erzaehlt von der Ring-Gruenanlage als Ort der Erholung und Begegnung.
Der 1914 errichtete Baerenbrunnen westlich des Otto-Krafft-Platzes zeigt auf achteckigem Stufensockel eine Brunnenschale mit wasserspeienden Baerenfiguren. Er entstand im Zuge der Umgestaltung der Ringanlagen und steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Die Stele erlaeutert Herkunft und Gestaltung des Brunnens.
Der 1913 im Zuge der Ahse-Verlegung entstandene Platz ist nach dem Stadtbaurat Otto Krafft (1879-1916) benannt, der die Verlegung des Flusses aus der Innenstadt leitete. Alte Kastanien und ein Gedenkstein praegen den Platz zwischen Ostring und Hesslerstrasse. Die Stele zaehlt zu den drei ersten des Projekts von 2014.
Das Oberlandesgericht an der Hesslerstrasse ist eines der groessten Oberlandesgerichte Deutschlands; der heutige Gebaeudekomplex entstand ab 1955. Die 2021 aufgestellte Stele erinnert an die lange Justizgeschichte Hamms und die Bedeutung des Gerichts fuer die Stadt.