
Begehbare Kulturachse der Kölner Innenstadt vom Kölner Dom im Norden bis zur romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden. Auf rund 800 Metern reihen sich Museen, Kirchen, das Historische Rathaus und archäologische Orte aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte entlang eines zusammenhängenden Fußwegs aneinander.
Begehbare Kulturachse der Kölner Innenstadt vom Kölner Dom im Norden bis zur romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden. Auf rund 800 Metern reihen sich Museen, Kirchen, das Historische Rathaus und archäologische Orte aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte entlang eines zusammenhängenden Fußwegs aneinander.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Die gotische Kathedrale ist das Wahrzeichen der Stadt und bildet den nördlichen Auftakt der Via Culturalis. Der Bau begann 1248 und wurde erst 1880 vollendet; er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Inneren wird der Dreikönigenschrein mit den verehrten Gebeinen der Heiligen Drei Könige aufbewahrt.
Das Museum an der Südseite des Doms bewahrt Funde aus dem römischen und fränkischen Köln, darunter das großflächige Dionysos-Mosaik, das an seinem originalen Fundort liegt. Der Bau steht über den Resten einer römischen Stadtvilla. Wegen einer Sanierung ist das Gebäude derzeit geschlossen und ein Teil der Sammlung ausgelagert.
Gegenüber dem Westportal des Doms gelegen, ist das DOMFORUM die zentrale Besucher- und Informationsstelle der katholischen Kirche in Köln. Es organisiert Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen rund um die Kathedrale. Der Ort dient zugleich als ruhiger Anlaufpunkt direkt an der belebten Domplatte.
Das Historische Rathaus zählt zu den ältesten durchgehend genutzten Rathäusern Deutschlands, seine Ursprünge reichen ins Mittelalter zurück. Markant sind der spätgotische Ratsturm mit über hundert Steinfiguren und die vorgelagerte Renaissance-Laube. Es steht am Rathausplatz im Kern der Altstadt.
Am Rathausplatz entsteht mit dem MiQua ein Museum, das das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und Ritualbad sowie den römischen Statthalterpalast (Praetorium) im Untergrund erlebbar macht. Ein langer Rundgang führt durch die rund 6000 Quadratmeter großen Ausgrabungen. Das Haus befindet sich noch im Bau bzw. vor der Eröffnung.
Der kleine Platz zwischen Rathaus und Wallraf-Richartz-Museum trägt den Fastnachtsbrunnen von Georg Grasegger aus dem Jahr 1913, der zahlreiche Figuren des Kölner Karnevals zeigt. Sein Name erinnert an den Kaufmann und Aufständischen Nikolaus Gülich, dessen Haus 1686 hier geschleift wurde. Der Platz verbindet die Rathausseite mit der Museumszeile an den Obenmarspforten.
Das Museum an den Obenmarspforten erzählt die Geschichte des Eau de Cologne. Hier gründete Johann Maria Farina 1709 die älteste bis heute bestehende Parfümfabrik der Welt. Die historischen Räume können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Das älteste Museum Kölns zeigt europäische Malerei vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, darunter eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Tafelbilder und Werke des Impressionismus aus der Fondation Corboud. Es geht auf die Stiftung des Sammlers Ferdinand Franz Wallraf zurück. Der heutige Bau steht nahe dem Rathaus an den Obenmarspforten.
Der Gürzenich ist seit dem 15. Jahrhundert Kölns großer Fest- und Tanzsaal und wird bis heute für Konzerte, Bälle und Karnevalssitzungen genutzt. Der spätgotische Bau wurde nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wieder aufgebaut. Sein Name geht auf die Kölner Patrizierfamilie von Gürzenich zurück.
Die Ruine der im Krieg zerstörten Kirche dient seit 1959 als Gedenkstätte für die Toten beider Weltkriege. Im Innenraum steht eine Nachbildung von Käthe Kollwitz' Skulptur der trauernden Eltern, ausgeführt von den Mataré-Schülern Joseph Beuys und Erwin Heerich. Die Anlage liegt am Quatermarkt unmittelbar neben dem Gürzenich.
St. Maria im Kapitol ist die größte der romanischen Kirchen Kölns und bildet den südlichen Abschluss der Via Culturalis. Die im 11. Jahrhundert geweihte Kirche steht auf den Fundamenten eines römischen Tempels auf dem einstigen Kapitolshügel. Berühmt sind die reich geschnitzten hölzernen Türflügel aus ottonischer Zeit.