
Ein selbst begehbarer Themenpfad durch Kunst im öffentlichen Raum: von den großformatigen Objekten im Neulandpark am Rhein über die Skulpturen im Wiesdorfer Zentrum bis nach Alkenrath und Schlebusch zum barocken Schloss Morsbroich mit seinem Kunstmuseum. Aus den 32 dokumentierten Stationen sind hier die 12 markantesten und zentral gelegenen zu einer zusammenhängenden Route von rund 10 km zusammengestellt.
Ein selbst begehbarer Themenpfad durch Kunst im öffentlichen Raum: von den großformatigen Objekten im Neulandpark am Rhein über die Skulpturen im Wiesdorfer Zentrum bis nach Alkenrath und Schlebusch zum barocken Schloss Morsbroich mit seinem Kunstmuseum. Aus den 32 dokumentierten Stationen sind hier die 12 markantesten und zentral gelegenen zu einer zusammenhängenden Route von rund 10 km zusammengestellt.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Der Neulandpark auf dem frueheren Gelaende der Landesgartenschau 2005 liegt direkt am Rhein und bildet den Startpunkt des Skulpturenwegs. Ueber das weitlaeufige Areal verteilt stehen mehrere grossformatige Objekte zeitgenoessischer Bildhauer. Von hier fuehrt die Route in Richtung Wiesdorfer Zentrum.
Die Rheinpforte von Friedrich Engstenberg entstand 2005 zur Landesgartenschau und bildet am Rheinufer einen torartigen Uebergang in den Park. Gestalterisch nimmt das Werk Bezug auf die Lage der Stadt am Fluss. Es zaehlt zu den juengeren Stationen des Weges.
Die windkinetische Plastik von Odo Rumpf, im Volksmund „Superman“ genannt, bewegt sich mit dem Wind und wurde 2005 aufgestellt. Rumpf ist ein in Leverkusen geborener Bildhauer, der haeufig mit Industriefundstuecken arbeitet. Die Skulptur steht im offenen Gelaende des Neulandparks.
Die Figurengruppe „Fuenf Fahrradfahrer“ von Peter Nettesheim zeigt stilisierte Radfahrer und steht im Neulandpark. Das Motiv greift den Alltag des Radfahrens auf. Die Station liegt auf dem Weg vom Rheinufer Richtung Wiesdorf.
Der „Velociraptor“ von Odo Rumpf ist ein aus Industrieschrott gefertigter Dinosaurier auf einer Verkehrsinsel an der Kreuzung Europaring/Woehlerstrasse im Wiesdorfer Zentrum. Die auffaellige Stahlplastik gehoert zu Rumpfs bekannter Reihe grosser Saurier im Stadtbild. Sie markiert den Uebergang vom Neulandpark ins Wiesdorfer Zentrum.
Der Brunnen von Eberhard Foest steht an der Ecke Woehlerstrasse/Nobelstrasse im Wiesdorfer Zentrum. Foest hat ueber viele Jahre das Stadtbild Leverkusens mit zahlreichen Arbeiten gepraegt. Das Wasserobjekt ist eine von mehreren Foest-Stationen entlang des Weges.
Die Skulptur „Verkehrsinsel“ von Eberhard Foest befindet sich im Bereich vor der Christuskirche in Wiesdorf. Sie ist ein weiteres Beispiel fuer Foests Praesenz im oeffentlichen Raum der Stadt. Die benachbarte Christuskirche dient als gut auffindbarer Orientierungspunkt.
„Kreisrhythmen“ von Alf Lechner ist eine grosse Stahlskulptur von 1991 auf dem Gelaende einer ehemaligen Volksschule, die heute als Musikschule dient. Lechner zaehlt zu den bekannten deutschen Stahlbildhauern; das Werk spielt mit Kreisformen und Rhythmus. Es steht an der Friedrich-Ebert-Strasse im Zentrum.
Das 7,5 Meter hohe Mahnmal von Hans Uhlmann aus Chrom-Nickel-Stahl wurde 1960 errichtet und erinnert an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Es gilt als eine der ersten abstrakten Gedenkskulpturen dieser Art in Deutschland. Der Standort liegt in einer Gruenanlage im Stadtteil Alkenrath.
Die „Grosse Gruppe“ von Max Pohl steht im Garten der Villa Wuppermann in Schlebusch. Die ehemalige Fabrikantenvilla dient heute als Buergerzentrum und bildet einen ruhigen Rahmen fuer die Plastik. Die Station liegt auf dem Weg Richtung Schloss Morsbroich.
„Hommage à Johann Sebastian Bach“ geht auf einen Entwurf von Henri Nouveau (Henrik Neugeboren) von 1928 zurueck, der vier Takte einer Bach-Fuge raeumlich uebersetzt; die Ausfuehrung erfolgte 1968/70. Die abstrakte Metallplastik steht im Garten des Klinikums in Schlebusch. Sie verbindet Musik und bildende Kunst in geometrischer Form.
Das barocke Schloss Morsbroich beherbergt seit 1951 ein Museum fuer moderne und zeitgenoessische Kunst und bildet den Endpunkt des Skulpturenwegs. Im umgebenden Schlosspark stehen weitere Skulpturen im Freien. Als kulturelles Zentrum Leverkusens ist es der Zielpunkt der Route.