
Ein selbst begehbarer Rundgang zu den bekanntesten dauerhaften Kunstwerken der Skulptur Projekte Münster – von der Kirschensäule in der Altstadt über den Schlossgarten bis zu den Werken rund um den Aasee.
Ein selbst begehbarer Rundgang zu den bekanntesten dauerhaften Kunstwerken der Skulptur Projekte Münster – von der Kirschensäule in der Altstadt über den Schlossgarten bis zu den Werken rund um den Aasee.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Eine schlanke Sandsteinsäule mit klassischen Architekturelementen, gekrönt von zwei überdimensionalen, signalrot lackierten Kirschen im Pop-Art-Stil. Das Werk entstand für die Skulptur Projekte 1987 und blieb dauerhaft am Harsewinkelplatz mitten in der Altstadt.
Eine Brunnenanlage mit mehreren liegenden und sitzenden Bronze- und Gipsfiguren rund um ein flaches Wasserbecken. Ursprünglich für die Skulptur Projekte 2017 geschaffen, wurde das beliebte Werk nach einer Spendenaktion 2021 dauerhaft an der Kreuzschanze auf der Promenade installiert.
Eine abstrakte Bronzeplastik aus organisch geschwungenen, wirbelartigen Elementen auf dem Gelände der Landesbausparkasse an der Himmelreichallee. Das Werk ist typisch für Henry Moores biomorphe, an Knochen und Körper erinnernde Formensprache.
Eine Metallplastik des ZERO-Mitbegründers Heinz Mack, die mit Wasser, Bewegung und Lichtreflexen arbeitet. Sie steht ebenfalls auf dem parkartigen Gelände der Landesbausparkasse in unmittelbarer Nähe zum Aasee.
Eine großflächige Bodenarbeit aus gegossenen Betonplatten auf dem ehemaligen Zoogelände an der Himmelreichallee, nördlich des LBS-Gebäudes. In einige Plattenfugen sind Messingstäbe eingelassen, die aus der Distanz den Werktitel als Schriftzug lesbar machen. Die Arbeit entstand für die Skulptur Projekte 2007 und blieb dauerhaft in Münster.
Drei überdimensionale Betonkugeln, wie zu einem Billardspiel angeordnet, auf den Aaseewiesen nahe der Torminbrücke. Sie gehören zu den bekanntesten und ältesten dauerhaften Werken der Skulptur Projekte aus dem Jahr 1977 und sind ein Wahrzeichen des Aasees.
Zwei hohe, streng in Form geschnittene Eibenhecken bilden eine raumartige Struktur am Ufer des Aasees. Die Arbeit von 2007 spielt mit dem Verhältnis von Natur und Kultur und mit der Grenze zwischen Gartenkunst und Skulptur.
Ein hoher Mast mit einer filigranen Antennenkonstruktion, deren Schriftzug sich erst aus einem bestimmten Blickwinkel zu lesbaren Worten fügt. Das Werk des russischen Konzeptkünstlers entstand für die Skulptur Projekte 1997 und steht auf den Aaseewiesen.
Ein langer hölzerner Steg, der vom nordwestlichen Aaseeufer ins Wasser führt und in einem pavillonartigen Aufbau endet. Das Werk von 1997 verbindet nutzbares Gebrauchsobjekt und Kunstwerk und lädt zum Verweilen mit Blick über den See ein.
Zwei große, offene Betonringe am nordwestlichen Aaseeufer, die den Blick auf See und Landschaft wie durch ein Fenster rahmen. Das klare, minimalistische Werk des amerikanischen Künstlers gehört zu den ersten Skulptur Projekten von 1977.