
Selbst begehbarer Personen-Pfad zu den Oldenburger Lebensstationen des Zeichners und Grafikers Horst Janssen (1929–1995): vom nach ihm benannten Museum über Orte der offiziellen Würdigung, sein Kindheitshaus in der Lerchenstraße, seine Schulen bis hin zu seinem Grab auf dem Gertrudenfriedhof. Ein Weg durch den Norden der Stadt, der Leben und Erinnerungswelt des Künstlers verbindet.
Selbst begehbarer Personen-Pfad zu den Oldenburger Lebensstationen des Zeichners und Grafikers Horst Janssen (1929–1995): vom nach ihm benannten Museum über Orte der offiziellen Würdigung, sein Kindheitshaus in der Lerchenstraße, seine Schulen bis hin zu seinem Grab auf dem Gertrudenfriedhof. Ein Weg durch den Norden der Stadt, der Leben und Erinnerungswelt des Künstlers verbindet.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Das im Jahr 2000 eröffnete Museum ist dem in Oldenburg aufgewachsenen Zeichner und Grafiker Horst Janssen gewidmet und bewahrt einen großen Teil seines Werks. Als Auftakt des Rundgangs ordnet es Leben und Schaffen des Künstlers ein. Von hier lassen sich seine Oldenburger Lebensstationen zu Fuß erschließen.
Der klassizistische Bau, ein früheres Krankenhaus (Peter Friedrich Ludwigs Hospital), dient heute als städtisches Kulturzentrum. Hier wurde Horst Janssen 1992 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Oldenburg verliehen. Die Station steht damit für die späte offizielle Anerkennung des Künstlers in seiner Heimatstadt.
Die Landesbibliothek am Pferdemarkt gilt als klassischer Ausgangspunkt der Spurensuche zu Horst Janssen und bewahrt Schriften und Materialien zu seinem Leben und Werk. Von hier führt der Weg in Richtung der nördlichen Kindheits- und Schulorte. Der Bau markiert den Übergang vom Zentrum zu Janssens Wohnvierteln.
Die Grundschule Röwekamp im Stadtteil Bürgerfelde gehört zu den Schulen, die Horst Janssen in Oldenburg besuchte. Sie liegt nördlich des Zentrums, unweit seiner Kindheitswege. Die Station steht für die frühen Bildungsjahre des Künstlers in seiner Heimatstadt.
An der Nadorster Straße 34 befand sich das heute nicht mehr bestehende Café Bohlmann, das zu den mit Janssens Oldenburger Zeit verbundenen Orten gezählt wird. Die Adresse liegt am Weg zwischen Innenstadt und den nördlichen Kindheitsorten. Vom ursprünglichen Lokal ist an der Stelle nichts erhalten.
Zu Janssens Schulen in Oldenburg zählte die Heiligengeisttorschule. Die Grundschule dieses Namens hat heute hier ihren Sitz; vor dem Schulgebäude spielt einer der beiden Hörgänge des Museums zur Kindheit des Künstlers. Die Schulzeit prägte Janssens spätere Erinnerungen an die Stadt.
In der Lerchenstraße 14 lebte Horst Janssen als Kind bei den Eltern seiner Mutter in einem typischen kleinen Oldenburger Giebelhaus, im Volksmund „Hundehütte“ genannt. Dieser Ort blieb für ihn zeitlebens ein zentraler Bezugspunkt seiner Kindheit. Das Haus zählt zu den wichtigsten Lebensstationen des Künstlers in der Stadt.
Auf dem historischen Gertrudenfriedhof nördlich der Innenstadt, zwischen Nadorster Straße und Alexanderstraße, wurde Horst Janssen 1995 beigesetzt. Sein Grab liegt im hinteren Teil des Friedhofs, auf dem auch weitere bekannte Oldenburger Persönlichkeiten ruhen. Die Station bildet den Abschluss des Personen-Pfads.