
Selbst begehbarer Literatur- und Personenpfad des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums: real verortete Stationen zu Leben und Werk des Schriftstellers als rund 5 km langer Rundweg durch die Osnabrücker Altstadt und über den Gertrudenberg. Start und Ziel am Markt.
Selbst begehbarer Literatur- und Personenpfad des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums: real verortete Stationen zu Leben und Werk des Schriftstellers als rund 5 km langer Rundweg durch die Osnabrücker Altstadt und über den Gertrudenberg. Start und Ziel am Markt.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum ist Ausgangs- und Endpunkt des Rundgangs und beherbergt die weltweit größte Sammlung zu Leben und Werk des Schriftstellers. In der Dauerausstellung werden seine Kriegs- und Exilerfahrungen sowie sein Einsatz für den Frieden dokumentiert. Das Zentrum liegt direkt am historischen Markt im Herzen der Altstadt.
Der Marktplatz mit dem Rathaus des Westfälischen Friedens und der gotischen Marienkirche bildet das historische Zentrum Osnabrücks. In diesem Ensemble wurde 1648 der Westfälische Friede mitverkündet. Der Platz taucht als Schauplatz in mehreren Romanen Remarques auf.
In diesem Haus wohnte die Familie Remark von 1918 bis 1935 und damit während wichtiger junger Jahre des Schriftstellers in Osnabrück. Die Adresse gehört zu den zahlreichen Wohnorten, die die Familie in der Stadt bezog. Sie liegt nur wenige Schritte südlich des Marktes.
Das Theater am Domhof ist ein Jugendstilbau von 1909 und die Hauptspielstätte des Theaters Osnabrück. Der junge Remarque besuchte hier um 1920/21 Aufführungen und verfasste Theaterkritiken. Das Gebäude zählt zu den markanten Kulturbauten der Stadt.
An dieser Adresse lebte die Familie Remark in den Jahren 1903 bis 1904. Sie steht beispielhaft für die vielen Umzüge der Familie innerhalb Osnabrücks. Die Straße liegt östlich des Marktes nahe dem Dom.
Der Dom St. Petrus mit seinem Kreuzgang prägt das Bild der Altstadt und vereint romanische und gotische Bauformen. Dom und Kreuzgang dienen in mehreren Romanen Remarques als literarischer Schauplatz. Das Bauwerk gehört zum ältesten Kern der Bischofsstadt.
Der Platz Große Domsfreiheit liegt unmittelbar neben dem Dom. Er wird in Remarques Roman »Die Nacht von Lissabon« erwähnt. Die Umgebung zählt zum historischen Domviertel.
Hier befand sich das Katholische Lehrerseminar, das Remarque von 1916 bis 1919 besuchte. In dieser Zeit setzte er seine Ausbildung zum Volksschullehrer fort. Das Gebäude liegt im Domviertel.
Die Domschule war die Volksschule, die Remarque als Kind von 1904 bis 1908 besuchte. Das historische Schulgebäude wurde 1891 am Herrenteichswall eröffnet. Es liegt östlich des Doms.
Diese Straße wurde 1971 nach dem berühmtesten Sohn der Stadt benannt. Sie erinnert dauerhaft an Erich Maria Remarque im öffentlichen Raum Osnabrücks. In der Nähe liegt heute ein Schulzentrum.
In diesem Haus wohnte Friedrich Hörstemeier, ein Maler und Mentor, der den jungen Remarque an Kunst und Literatur heranführte. Um Hörstemeier bildete sich ein Kreis kunstinteressierter junger Leute. Der Ort gilt als wichtige Station für Remarques künstlerische Prägung.
Die Familie Remark lebte hier von 1905 bis 1907. Auch diese Adresse zeugt von den häufigen Wohnungswechseln der Familie. Die Straße führt in Richtung Gertrudenberg.
An dieser Adresse wohnte die Familie in den Jahren 1904 bis 1905. Sie liegt am Fuß des Gertrudenbergs nördlich der Altstadt. Der kurze Aufenthalt reiht sich in die Kette der Osnabrücker Wohnorte ein.
In der ehemaligen Hebammenlehranstalt am Gertrudenberg wurde Erich Maria Remarque am 22. Juni 1898 als Erich Paul Remark geboren. Der Ort markiert den Beginn seiner Osnabrücker Biografie. Er liegt am Anstieg zum Gertrudenberg.
In der Gertrudenkirche auf dem Gertrudenberg versah Remarque 1920/21 kurzzeitig den Organistendienst. Vom Gertrudenberg eröffnet sich zudem ein weiter Blick über die Altstadt. Die Kirche bildet den höchsten Punkt des Rundgangs.
Der Herrenteichswall mit der Pernickelmühle war ein beliebter Erholungsort am Rand der Altstadt. Remarque griff diese Gegend in mehreren Romanen auf. Die Wallanlage lädt bis heute zum Spazieren ein.
Hier befand sich die Königliche Präparanden-Anstalt, die Remarque von 1912 bis 1915 zur Vorbereitung auf den Lehrerberuf besuchte. Die Einrichtung war eine Vorstufe zum Lehrerseminar. Von hier ist es nur ein kurzer Weg zurück zum Markt.