Selbst begehbarer Themenrundgang durch die Paderborner Altstadt (rund 3 km) entlang der wichtigsten Zeugnisse von über 1.200 Jahren Stadtgeschichte: vom Marienplatz über Abdinghofkirche, Paderquellgebiet, Dom, Bartholomäuskapelle und Kaiserpfalz bis zum historischen Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Start an der Tourist-Information am Marienplatz, Ende am Rathaus.
Selbst begehbarer Themenrundgang durch die Paderborner Altstadt (rund 3 km) entlang der wichtigsten Zeugnisse von über 1.200 Jahren Stadtgeschichte: vom Marienplatz über Abdinghofkirche, Paderquellgebiet, Dom, Bartholomäuskapelle und Kaiserpfalz bis zum historischen Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Start an der Tourist-Information am Marienplatz, Ende am Rathaus.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Zentraler Platz der Altstadt und Ausgangspunkt des Rundgangs, an dem sich die Tourist-Information befindet. In der Mitte erhebt sich die barocke Mariensäule als Platzwahrzeichen. Von hier führt der Weg in das historische Zentrum.
Ehemalige Klosterkirche des um 1015 von Bischof Meinwerk gegründeten Benediktinerklosters Abdinghof mit charakteristischer romanischer Doppelturmfassade. Heute wird sie als evangelische Pfarrkirche genutzt. Sie liegt erhöht über dem Quellgebiet der Pader.
Das städtische Museum in den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des Abdinghofklosters zeigt die Geschichte der Stadt. Die Ausstellungen behandeln Stadtentwicklung, Alltagskultur und regionale Kunst. Es liegt unmittelbar neben der Abdinghofkirche.
Grünanlage im Herzen der Stadt, in der rund 200 Quellen der Pader zutage treten, dem kürzesten Fluss Deutschlands. Diese Quellen gaben Paderborn seinen Namen. Der Park verbindet den Abdinghofbereich mit dem Dombezirk.
Brunnen mit der Figur des Meeresgottes Neptun auf dem zentralen Marktplatz der Altstadt. Der von Bürgerhäusern gesäumte Platz dient als Treffpunkt und Übergang zwischen Rathaus und Dombereich. Er markiert einen belebten Knotenpunkt des Rundgangs.
Romanische Hallenkirche aus dem 12. Jahrhundert und eine der ältesten Pfarrkirchen der Stadt. Der Name verweist auf ihre frühere Funktion als Kirche des umliegenden Gaus. Sie steht nahe dem Markt und dem Dom.
Die Bischofskirche St. Maria, St. Liborius und St. Kilian prägt mit ihrem hohen Westturm die Silhouette der Stadt und vereint romanische und gotische Bauformen. In der Krypta, einer der größten Deutschlands, ruhen die Reliquien des heiligen Liborius. Der Dom ist das geistliche Zentrum des Erzbistums.
Das älteste Diözesanmuseum im deutschsprachigen Raum zeigt sakrale Kunst aus über tausend Jahren und die Schätze der Domschatzkammer. Es steht direkt neben dem Dom. Zu den bekanntesten Werken zählt die romanische Imad-Madonna.
Um 1017 geweihte Kapelle an der Nordseite des Doms, die als älteste Hallenkirche nördlich der Alpen gilt. Griechische Bauleute errichteten den kleinen Saalbau, der für seine besondere Akustik bekannt ist. Sie gehörte einst zum Bereich der Kaiserpfalz.
Das Museum steht an der Stelle der karolingischen und ottonischen Königspfalz, deren Fundamente hier ausgegraben und teils rekonstruiert wurden. Gezeigt werden Funde zur Pfalz und zur frühen Stadtgeschichte. In Paderborn hielt Karl der Große 777 eine Reichsversammlung ab.
Ab 1036 auf Stiftung des Bischofs Meinwerk als Nachbildung der Grabeskirche in Jerusalem errichtet. Erhalten ist unter anderem ein bemerkenswerter romanischer Kreuzgang. Sie liegt östlich des Doms und zeugt von mittelalterlicher Pilgerkultur.
Barocke Kirche St. Franz Xaver, Ende des 17. Jahrhunderts für den Paderborner Jesuitenorden errichtet. Die markante zweitürmige Fassade und die reiche Barockausstattung prägen den Bau. Sie steht am Kamp unweit des Marktes.
Das im frühen 17. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance errichtete Rathaus mit seinen drei markanten Ziergiebeln ist ein Wahrzeichen der Stadt. Die reich gegliederte Schaufassade zählt zu den bedeutendsten Beispielen dieser Bauweise in Westfalen. Es bildet den Abschluss des Rundgangs.