Von Foster bis Schultes & Frank: Die architektonischen Ikonen rund ums Regierungsviertel – Bundestag, Kanzleramt, Holocaust-Mahnmal.
Von Foster bis Schultes & Frank: Die architektonischen Ikonen rund ums Regierungsviertel – Bundestag, Kanzleramt, Holocaust-Mahnmal.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Der Berliner Hauptbahnhof ist als größter Kreuzungsbahnhof Europas selbst ein Architektur-Statement. Unter dem weitgespannten Glasdach und in der klaren Stahlkonstruktion von Meinhard von Gerkan entfaltet sich ein mehrstöckiger Raum, der perfekt als Auftakt für den Spaziergang durch die Neue Berliner Mitte funktioniert.
Am Spreebogen steht das Bundeskanzleramt, im Berliner Sprachgebrauch oft als Waschmaschine bezeichnet. Der markante Rundbau von Schultes & Frank wirkt aus der Nähe besonders plastisch und passt als nächster Halt, weil hier die moderne Regierungsarchitektur direkt am Wasser erlebbar wird.
Der Reichstag mit der gläsernen Kuppel von Norman Foster verbindet historische Hülle und zeitgenössischen Aufbau. Über die Wendelrampe öffnet sich der Blick nach oben und auf die Stadt, während das Haus als Symbolbau der Demokratie gelesen wird; der Eintritt ist frei, nach Anmeldung.
Das Brandenburger Tor setzt als klassizistisches Wahrzeichen einen klaren Kontrast zu den modernen Bauten der Umgebung. Vom Pariser Platz aus ergibt sich die beste Fotoperspektive und zugleich ein kurzer Moment der Orientierung, bevor die Route wieder in die Gegenwartsarchitektur und ihre Räume weiterführt.
Das Holocaust-Mahnmal von Eisenman entfaltet sich als beeindruckende Rauminstallation aus 2711 Betonstelen. Durch den unebenen Untergrund verändern sich Wege, Höhen und Blickachsen Schritt für Schritt, wodurch nach den ikonischen Staatsbauten ein stiller, körperlich erfahrbarer Abschluss im Stadtraum entsteht.




