BMW Welt, Olympiapark und Museum Brandhorst – Münchens Highlights zeitgenössischer Architektur aus fünf Jahrzehnten.
BMW Welt, Olympiapark und Museum Brandhorst – Münchens Highlights zeitgenössischer Architektur aus fünf Jahrzehnten.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Die BMW Welt beeindruckt mit ihrem spektakulären Doppelkegel-Bau von Coop Himmelb(l)au, der wie eine futuristische Skulptur wirkt. Im Inneren setzt sich das Spiel aus Raum, Licht und Blickachsen fort, sodass Architektur hier selbst zur Attraktion wird. Als Auftakt passt der kostenlose Eintritt ideal, um direkt in Münchens moderne Formensprache einzutauchen.
Der Olympiaturm ist eine Ikone der 1970er: 291 Meter hoch, gekrönt von der TV-Antenne, prägt er die Silhouette des Olympiaparks. Besonders stimmig wirkt er im Zusammenspiel mit der einzigartigen Zeltdach-Konstruktion, die das Gelände überspannt. Nach der BMW Welt führt dieser Stop mitten hinein in Münchens große Olympiarchitektur.
Das Olympiastadion-Zeltdach von Günter Behnisch wirkt wie ein luftiges Hängedach, das sich leicht über Landschaft und Stadion legt. Von außen frei zugänglich, lassen sich die Linien, Aufhängungen und die Transparenz der Konstruktion in Ruhe nachvollziehen. Hier wird verständlich, warum diese Architektur weltweit Maßstäbe gesetzt hat.
Das Museum Brandhorst von Sauerbruch Hutton fällt mit seiner Fassade aus 36.000 Keramikstäbchen sofort ins Auge. Je nach Blickwinkel und Licht entfaltet sich ein farbenfrohes Spiel, das hervorragend ins Kunstareal passt. Nach den großformatigen Olympiabauten setzt dieser Stop einen präzisen, urbanen Akzent zeitgenössischer Architektur.
Die Endlose Treppe von Ólafur Eliasson ist eine 9 Meter hohe Doppelspiraltreppe und ein markantes Beispiel für Kunst im öffentlichen Raum im Münchner Westend. Beim Umrunden öffnen sich ständig neue Perspektiven auf die verschränkte Form, die zwischen Skulptur und begehbarer Architektur vermittelt. Als Abschluss der Route bringt sie Moderne auf den Punkt – nahbar, draußen, im Stadtraum.

