
Selbst begehbarer Kunstpfad am Südrand von Salzgitter-Bad, entstanden zwischen 1999 und 2018 als deutscher Abschnitt der Europäischen Straße des Friedens (Otto Freundlichs Idee einer Kunststraße Paris–Moskau). Zehn Stahlskulpturen internationaler Bildhauer verteilen sich in drei Gruppen auf einer rund 8 km langen Rundtour: drei am Thermalsolbad, zwei im Greifpark und fünf am Rand des Golfplatzes Mahner Berg. Kurator des Projekts war Prof. Gerd Winner.
Selbst begehbarer Kunstpfad am Südrand von Salzgitter-Bad, entstanden zwischen 1999 und 2018 als deutscher Abschnitt der Europäischen Straße des Friedens (Otto Freundlichs Idee einer Kunststraße Paris–Moskau). Zehn Stahlskulpturen internationaler Bildhauer verteilen sich in drei Gruppen auf einer rund 8 km langen Rundtour: drei am Thermalsolbad, zwei im Greifpark und fünf am Rand des Golfplatzes Mahner Berg. Kurator des Projekts war Prof. Gerd Winner.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Offizieller Ausgangspunkt der Rundtour: Direkt vor dem Eingang des Thermalsolbades steht eine Übersichtstafel, die alle zehn Stationen des Skulpturenwegs verortet. Kostenfreie Parkplätze an der Parkallee und eine Einkehrmöglichkeit machen den Ort zum praktischen Start- und Zielpunkt der rund 8 km langen Runde.
Stahlskulptur des israelischen Bildhauers Menashe Kadishman aus dem Jahr 1999, die auf der Wiese unmittelbar rechts des Thermalsolbad-Eingangs steht. Sie ist meist die erste Skulptur der Runde und gehört zur Gruppe der drei Werke rund um das Thermalsolbad.
Stahlplastik von Franz Bernhard aus dem Jahr 2002, die etwas abseits auf einer Wiese im Wald unterhalb des Thermalsolbades steht und aus der Nähe betrachtet werden kann. Sie zählt zur Werkgruppe am Thermalsolbad.
Stahlskulptur von Hiromi Akiyama aus dem Jahr 2002 am Wegesrand im Wald nahe dem Thermalsolbad. Gemeinsam mit „Der Kuss" und „Kopf" bildet sie die erste der drei Skulpturengruppen des Weges.
Stahlarbeit von Leo Kornbrust aus dem Jahr 2000, die man gleich am Eingang des Greifparks findet, nachdem man von der Thermalsolbad-Seite die Bismarckstraße überquert hat. Sie eröffnet die zweite, im Greifpark gelegene Werkgruppe des Skulpturenwegs.
Stahlskulptur des Bildhauers James Reineking aus dem Jahr 2000 am nordöstlichen Ende des Greifparks, direkt an der Bismarckstraße Richtung Innenstadt. Sie ist die zweite der beiden im Park stehenden Arbeiten.
Werk des Minimalisten Ulrich Rückriem aus dem Jahr 2009, das nahe dem Clubhaus des Golfplatzes Mahner Berg steht und über den Fußweg an der Driving Range erreichbar ist. Es leitet die fünf Skulpturen umfassende Gruppe am Mahner Berg ein.
Stahlskulptur des französischen Bildhauers Jean-Robert Ipoustéguy aus dem Jahr 1999, die östlich des Clubhauses zwischen Golfplatz und Pferdehof mit weitem Ausblick steht. Sie gehört zur Gruppe der fünf Werke am Mahner Berg.
Stahlskulptur des auf Stahl spezialisierten Bildhauers Alf Lechner (2005/2006), die am Rand des Golfplatzes auf dem Wanderweg in Richtung Liebenburg steht. Auf dem Rückweg zum Thermalsolbad ist sie eine der ersten Stationen dieser letzten Gruppe.
Stahlarbeit des Kurators Prof. Gerd Winner aus dem Jahr 2000, die am Wanderweg oberhalb des Golfplatzes steht. Winner hat den Skulpturenweg als Kurator begleitet und zwei der zehn Werke selbst beigesteuert.
Jüngste Station des Weges (2018), ebenfalls von Prof. Gerd Winner: Der Titel greift das biblische Friedensmotiv „Schwerter zu Pflugscharen" auf und verweist damit unmittelbar auf das Leitthema der Europäischen Straße des Friedens. Sie liegt an einem kleinen Wanderweg abseits der „Jakobsleiter" und bildet den Abschluss der Skulpturengruppe am Mahner Berg.