
Ein selbst begehbarer Rundgang durch das Zentrum von Elberfeld entlang fest installierter Skulpturen im öffentlichen Raum. Die Route folgt dem "Skulpturenpark Johannisberg", der ab 1997 zwischen dem Von der Heydt-Museum und dem Johannisberg entstand, und verbindet moderne Plastik von Tony Cragg, Bernar Venet oder Ulrich Rückriem mit älteren Werken wie dem Bökelbrunnen und dem Else-Lasker-Schüler-Denkmal.
Ein selbst begehbarer Rundgang durch das Zentrum von Elberfeld entlang fest installierter Skulpturen im öffentlichen Raum. Die Route folgt dem "Skulpturenpark Johannisberg", der ab 1997 zwischen dem Von der Heydt-Museum und dem Johannisberg entstand, und verbindet moderne Plastik von Tony Cragg, Bernar Venet oder Ulrich Rückriem mit älteren Werken wie dem Bökelbrunnen und dem Else-Lasker-Schüler-Denkmal.
Stops
Die Route ist in Reihenfolge aufgebaut, damit du den Flow direkt nachvollziehen kannst.
Das Von der Heydt-Museum ist das große Kunstmuseum Elberfelds und bildet den Ausgangspunkt des Skulpturenwegs. Es zeigt Malerei und Plastik vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Gemeinsam mit der Stadtsparkasse gab es ab 1997 den Anstoß zum Skulpturenpark Johannisberg.
Direkt an der Freitreppe des Museums stehen seit 1991 zwei Bronzearbeiten des in Wuppertal lebenden Bildhauers Tony Cragg. Die zweiteilige Arbeit greift alltägliche Gefäßformen wie Amphore, Dose und Flasche auf und übersetzt sie in monumentale Plastik.
Das Denkmal erinnert an die in Elberfeld geborene Dichterin Else Lasker-Schüler. Stephan Huber gestaltete es 1989 aus zwei einander gegenüberstehenden Granitstelen, in die aus zehntausenden Glassteinen das Porträt der Schriftstellerin eingelegt ist. Der Titel bezieht sich auf ihren Gedichttitel "Meinwärts".
Die etwa zwei Meter hohe Bronzefigur des belgischen Künstlers Guillaume Bijl steht seit 2008 in der Elberfelder Fußgängerzone. Sie zeigt einen Mann im Anzug auf einem steinverkleideten Sockel und kommentiert mit leiser Ironie den Geschäftsalltag der Innenstadt.
Die Arbeit von Claus Bury aus dem Jahr 2001 besteht aus Lärchenholz und erstreckt sich über gut zwölf Meter Länge. Sie gehört zu den Werken, die eigens für den Skulpturenpark Johannisberg angeschafft wurden, und markiert den Beginn des Anstiegs über die Südstraße.
Die 1964 vom Wuppertaler Bildhauer Fritz Bernuth geschaffene Bronze veranschaulicht den Satz des Pythagoras räumlich und zeigt dazu eine stilisierte Eule als antikes Sinnbild der Weisheit. Ursprünglich an der Stadthalle aufgestellt, steht sie seit Ende der 1960er Jahre an der Ecke Am Johannisberg/Südstraße.
"Zufuhr" ist eine großformatige Bronzeplastik von Tony Cragg aus dem Jahr 1996. Das mehrere Meter hohe Werk stapelt gefäßartige Formen übereinander und steht an der Südstraße nahe dem Aufgang zum Johannisberg.
Der Bökelbrunnen von Erich Cleff zeigt einen Jungen, der zwei Tauben in den Händen hält. Der ursprüngliche Brunnen von 1920 wurde im Krieg zerstört; Cleff schuf 1961 die heutige Fassung mit Granitbecken neu. Sie steht am Johannisberg an der Treppe zur Bahnhofstraße.
Die mehrteilige Skulpturengruppe aus Carrara-Marmor entstand in den 1990er Jahren; an ihr waren Frank Breidenbruch und A. R. Penck beteiligt. Die tonnenschwere, über mehrere Meter reichende Arbeit steht am Johannisberg vor dem Parkhaus.
"Rondo" des Bildhauers Alf Lechner entstand 1998/99 aus gewalztem und geschnittenem Cortenstahl. Die massive Arbeit wurde für den Skulpturenpark gestiftet und steht vor der Historischen Stadthalle auf dem Johannisberg.
Für diese Arbeit zersägte Ulrich Rückriem einen Block aus Anröchter Dolomit in mehrere Teile und setzte ihn wieder zur ursprünglichen Form zusammen. Die minimalistische Skulptur wurde vom Kunst- und Museumsverein gestiftet und steht im Garten der Historischen Stadthalle.
Der französische Künstler Bernar Venet formte mit diesem Werk einen großen, gebogenen Stahlbogen aus fünf Segmenten. Die Arbeit kam im Jahr 2000 in den Stadthallengarten am Johannisberg und bildet den Abschluss des Rundgangs.